Czaika-Brüder erfolgreich in SLO
Novo mesto, drei Tage, vier Etappen, ein Rennen.
Während ein Teil der Mannschaft in Pernitz am Start stand, fand vom 3. bis 5. Juli 2026 zum achten Mal die „Kids Tour of Slovenia“ statt, eines der bedeutendsten Nachwuchsrennen Europas. Aus Purgstall reisten Benjamin und Mathieu Czaika an und kehrten mit tollen Ergebnissen zurück.
Benjamin gewinnt gleich zu Beginn
Den Auftakt machte am Freitag das Einzelzeitfahren in Karteljevo, 6,4 Kilometer und keine Ausreden. Benjamin Czaika, der in der Kategorie U12 an den Start ging, legte die Strecke in rund 11:15 Minuten zurück, schneller als alle anderen in seinem Feld. Etappensieg zum Auftakt, ein Ergebnis, mit dem in dieser Form wohl niemand aus dem RC Purgstall gerechnet hatte.
Dass es kein Ausreißer war, zeigten auch die weiteren Etappen. Insbesondere beim Kriterium in Kostanjevica na Krki. Wieder fuhr Benjamin vorne mit, wieder hielt er die Nerven im hektischen Finale eines Rundstreckenrennens, am Ende stand Platz sechs zu Buche. Im abschließenden Straßenrennen konnte er nochmals Podiumluft schnuppern und den zweiten Rang einfahren.
In der Gesamtwertung konnte sich Benjamin schließlich durchsetzen und sorgte so für einen hervorragenden Gesamtsieg in seiner noch jungen Karriere.
Mathieu holt Podium in dichtem Feld
Sein älterer Bruder Mathieu trat in der U17 an. Neben slowenischen Fahrern hatte es der 16-Jährige ebenfalls mit einer internationalen Konkurrenz zu tun.
Mathieu ließ sich davon nicht beeindrucken. Auf der Etappe von Kostanjevica na Krki nach Črneča vas kämpfte er sich in einem engen Finish auf den dritten Platz vor. Dass dieser Erfolg nicht auf Zufall beruhte, bewies er tags darauf: In der Einzelwertung beim darauffolgenden Einzelzeitfahren fehlten ihm als 4.er nur wenige Sekunden zu seinem zweiten Podium.
In der Gesamtwertung konnte der aktuell Führende in der Österreichischenen Junior Series den 5. Rang nach NÖ mitnehmen.
Ein starkes Wochenende für den ARBÖ RC Purgstall
Benjamin und Mathieu Czaika haben gezeigt, dass sie auch im internationalen Vergleich mithalten können, und dem Verein damit ein Ausrufezeichen gesetzt.